Tipps um in den Urlaubsmodus umzuschalten - Vorbereitung

Die zweite Sommerferien-Hälfte ist angebrochen und einige nutzen den bevorstehenden August-Feiertag um in den hart erarbeiteten und wohl verdienten Urlaub zu starten. Um wirklich im Urlaubsmodus anzukommen, haben wir ein paar Tipps zusammen getragen.

Die Buchungsplattform Booking.com hat letztes Jahr eine Studie unter ihren Mitgliedern durchgeführt, die spannende Ergebnisse zu Tage gefördert hat. Dadurch wurde klar, dass die ersten 24 Stunden darüber entscheiden, ob ein Urlaub positiv in Erinnerung bleibt oder nicht. 46 Prozent der Befragten gaben an, dass der erste Tag des Urlaubs am meisten im Gedächtnis bleibt, wobei sich rund jeder Dritte Sorgen darüber macht, dass dabei etwas schiefgehen kann. Dadurch scheitern viele UrlauberInnen daran in den so genannten Urlaubsmodus umzuschalten. Bei der Befragung gaben 22 Prozent an, dass sie geistig im Urlaub angekommen sind, wenn sie ihre Unterkunft bezogen haben, 14 Prozent brauchen dazu eine Portion Schlaf am Urlaubsort. Wir haben hier einige Tipps zusammengetragen, die schon vorzeitig dazu beitragen können in den Urlaubsmodus zu schalten.

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete! Der Urlaub ist gebucht und die Vorfreude ist bereits groß. Die letzten Tage in der Arbeit lässt entweder die Konzentration nach, weil du dich geistig schon im Urlaub befindest oder du fühlst dich großem Stress ausgeliefert, weil sich auf deinem Schreibtisch noch so viele Dinge stapeln. Um wirklich in den Urlaubsmodus schalten zu können, solltest du dir diese Ratschläge zu Herzen nehmen. Bevor du dich in den Urlaub verabschiedest, solltest du alle dringlichen Aufgaben, die du nicht delegieren kannst, erledigen. Das klingt irgendwie logisch, aber dennoch gibt es diese Kleinigkeiten, die man gerne liegen lässt. Was passiert, ist dann ganz typisch – man hat ein schlechtes Gewissen. Genau dieses schlechte Gewissen kann dann dafür sorgen, dass der Urlaub in die Hose geht. Also wirklich gewissenhaft alles abarbeiten, was erledigt werden muss. Der Rest soll ohne schlechtes Gewissen warten können.

Eine kleine Verlängerung des Urlaubs kann für einen höheren Erholungsfaktor sorgen! Um Last-Minute-Aufgaben und -Anrufen zu entgehen, sage Freunden und Verwandten sowie KollegInnen, mit denen du nicht direkt zusammenarbeitest, dass du einen Tag vorher schon weg bist. Damit vermeidest du einen kurzfristig vollgestapelten Schreibtisch. Um mehr Abstand von der Arbeit zu bekommen, bevor du in deinen tatsächlichen Urlaub startest, nimm dir bereits einen Tag vor deiner Abreise frei.

Die 24 Stunden vor Reiseantritt gehören dir selbst! Diese Zeit ist dazu da in aller Ruhe deine Koffer zu packen. Das kann ein echter Zeitfresser sein, wenn du nicht weißt, was du alles mitnehmen sollst und was getrost zu Hause bleiben kann. Ein kleiner Trick von Vielreisenden ist, nur für eine Woche Übergangszeit Gewand mitzunehmen, selbst wenn der Urlaub länger dauert und in wärmere Gefilde führt. Erstens hast du so für alle Eventualitäten das Richtige mit und zweitens, sollte dir die Wäsche ausgehen, kannst du diese bestimmt problemlos am Urlaubsort waschen. Außerdem hast du bei der Heimreise dann keine Platzprobleme, wenn du im Urlaub vielleicht auch einen Shoppingtrip einlegst. Um für die richtige Entspannung zu sorgen, kannst du dir eine passende Urlaubsplaylist vorbereiten. Der Tag vor der Abreise kann auch zur Auswahl der Reiselektüre genutzt werden. Ganz egal, was du machst, alles sollte dich in irgendeiner Form auf den Urlaub einstimmen und dich entschleunigen.

Wenn du zu denjenigen gehörst, die sich Sorgen machen, dass auf ihrer Reise etwas schief gehen könnte, hilft eine lockere Einstellung. Es kann nun einmal vorkommen, dass es Verspätungen gibt. Das ist einfach so. Da hilft am besten Akzeptanz. Wenn du im Hinterkopf den weisen Spruch hast „Der Weg ist das Ziel“, kannst du dich leichter mit so einer Verspätung anfreunden. Während der Wartezeit kannst du dich nämlich schon einmal in deinen Reiseführer einlesen oder in die erste Urlaubslektüre stürzen. Denn auch der Antritt der Reise ist bereits Urlaubszeit und diese gilt es zu nutzen. Sollte eine deiner Sorgen verlorenes Gepäck sein, dann hilft auch hier gute Vorbereitung. Die wortwörtlich lebenswichtigen Dinge, wie Medikamente, einfach ins Handgepäck mitnehmen – dabei auf die Sicherheitsbestimmungen der Fluglinien achten. Alles andere kannst du am Urlaubsort besorgen, egal ob Kosmetikprodukte, Hygieneartikel oder Kleidung. Es gibt nichts, das Unersetzlich ist. Und wenn etwas emotional unersetzlich ist, dann darf es ruhig ins Handgepäck!

Nächste Woche erfährst du, wie du an deinem Urlaubsort angekommen, deinen Urlaubsmodus aktivieren kannst.