Nova Rock 2017 - 2. Tag

Der zweite Tag bot ein bunt gemischtes musikalisches Programm, von Punk über (Alternative) Rock und (Thrash) Metal bis hin zu Drum’n’Bass. Das Publikum ließ sich von schwachem Sound, Hitze und Staub nicht bremsen.

Auf der blauen Bühne durfte die britische Rockband SHAME den Tag eröffnen. Ihnen folgten die US-amerikanische Hardcore Band SUICIDAL TENDENCIES. Die kanadische Blues-Rock-Band DANKO JONES, die schon öfters am Nova Rock auftreten durften, unterhielten ihr Publikum mit „First Date“, „Cadillac“ und „Wild Cat“.

Auf der roten Bühne eröffnete die schwedische Melodic-Death-Metal-Band AVATAR den Tag. Ihnen folgten die US-amerikanische Metal-Band DEVILDRIVER und THE DILLINGER ESCAPE PLAN. Aufgrund einer (Auto-)Panne betrat mit gut zwanzig Minuten Verspätung die britische Metalcore-Band ARCHITECTS die Bühne und spielten zur großen Enttäuschung ihrer Fans ein verkürztes Set.

ME FIRST AND THE GIMME GIMMES, diesmal leider ohne Fat Mike, heizten dem bereits von der Sonne durchgeschwitzten Publikum mit ihren Punk-Coverversionen von „Uptown Girl“, „Over The Rainbow“ und „I Will Survive“ noch einmal so richtig ein. Bei ALTER BRIDGE hatten dafür die Securities vor der Bühne einiges zu tun. Im Sekundentakt kamen die Crowdsurfer vorbei, während Sänger Myles Kennedy, Gitarrist Mark Tremonti, Bassist Brian Marshall und Schlagzeuger Scott Philipps ihre alten Hits wie „Blackbird“, „Ties That Bind“, die mittelalten Songs wie „Isolation“ und ihre neuen Songs wie „Show Me A Leader“ zum Besten geben. Als Schlussakt spielten sie noch „Rise Today“ und bedankten sich danach ausgiebig beim Publikum indem sie Guitar Picks, Drum Sticks und Setlisten ins Publikum warfen.

Währenddessen spielte auf der roten Bühne die französische Death-Metal-Band GOJIRA und bereitete das Publikum auf den restlichen Abend vor. MASTODON, die US-amerikanische Metal-Band, unterhielt ihr Publikum mit einer Mischung aus neuen und alten Songs wie „Steambreather“ oder „Andromeda“ sowie „Black Tongue“ und „Chimes At Midnight“.

Auf der blauen Bühne gaben die US-amerikanische Pop-Punk-Band GOOD CHARLOTTE unter anderem ihre Klassiker „I Just Wanna Live“ und „Lifestyle Of The Rich And The Famous“ zum Besten. Die Nova Rock Fans wollen allerdings nicht nur mit Rock-, Punk- oder Metal-Klängen unterhalten werden, das bewies der Auftritt der australisch-britischen Drum-n-Bass-Band PENDULUM auf der blauen Bühne. Zu harten Gitarrenriffs und der angenehmen Gesangsstimme von Rob Swire tanzte das gesamte Gelände – dabei durften „The Island“, „Propane Nightmares“ und „Watercolor“ nicht fehlen.

Währenddessen standen die Post-Hardcore-Band A DAY TO REMEMBER und die schwedische Melodic-Death-Metal-Band IN FLAMES auf der roten Bühne.

Als Headliner stand die US-amerikanische Punk-Rock-Band BLINK-182 auf dem Programm der blauen Bühne. Mit neuem Sänger, einem übermotivierten Schlagzeuger (Travis Barker) spielten sie mit katastrophalem Sound und fragwürdiger Gesangsleistung ihre Klassiker „Feeling This“, „Rock Show“, „What’s My Age Again?“ und „Miss You“.

Auf der roten Bühne ging es mit der Thrash-Metal-Band *gröhl* SLAYER im Vergleich schon wesentlich härter zu. Das Publikum wurde mit „God Hates Us All“, „Raining Blood“ und „Angel Of Death“ beschallt, während ein blutroter Mond jenseits der ungarischen Grenze aufging.

Der Red Bull Brandwagen war mit ME + MARIE, RED SUN RISING, THE RAVEN AGE, KAISER FRANZ JOSEF, ALAZKA, TOUCHÉ AMORÉ, STRAY FROM THE PATH ebenfalls hochkarätig besetzt.

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